Das BMFTR hat die Förderrichtlinie für die neuen Transferhubs der Initiative F.A.S.T. (Forschung, Ausgründungen, Skalierung, Transfer) veröffentlicht. In einem zweistufigen Wettbewerb sollen zunächst rund zwölf Konsortien Konzepte entwickeln, aus denen anschließend etwa sechs Transferhubs ausgewählt werden. Dabei soll ein funktionaler Transfermarktplatz entstehen.
Der Norderstedter Hygiene- und Desinfektionsspezialist Schülke & Mayr baut sein Life-Science-Geschäft aus. Innerhalb weniger Tage meldete das Unternehmen die Akquisition der italienischen AM Instruments sowie der Pfennig Reinigungstechnik GmbH aus Durach.
Die FDA hat Invobenitug (ehemals Procizumab) der Berliner 4TEEN4 Pharmaceuticals den Fast-Track-Status zur Behandlung des kardiogenen Schocks verliehen. Der Antikörper neutralisiert das Enzym cDPP3, das an Herz-Kreislauf- und Organversagen beteiligt ist. Der Kandidat wird derzeit in der Phase-1b/2a-Studie PROCARD 2a bei Patienten mit erhöhten cDPP3-Werten untersucht.
Boehringer Ingelheim hat den Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2026 um 16,2% auf 15,8 Mrd. Euro gesteigert. Wachstumstreiber waren das Blockbuster-Medikament JARDIANCE® sowie neue Produkteinführungen in den USA. Gleichzeitig meldet der Pharmakonzern Fortschritte in der Pipeline, darunter positive Phase III-Daten für den Adipositas-Kandidaten Survodutid.
Der Diagnostikspezialist Bruker hat die klinische Metagenomik-Plattform DISQVER® des deutschen Unternehmens Noscendo übernommen. Die Technologie ermöglicht die Analyse von mikrobieller DNA direkt aus Blutproben mittels metagenomischer Next-Generation-Sequenzierung (mNGS) und kann ohne vorherige Kultivierung mehr als 11.000 Mikroorganismen und Parasiten identifizieren.
Der Anlauf zur Komplettsanierung der beiden Max-Planck-Institute im Süden Münchens war gewaltig: bereits 2018 hatten die Überlegungen zur Renovierung der in den 70er Jahren gebauten Institute begonnen, dann kam eine Pandemie dazwischen, manches Jahr ging dahin und nun also wurde der Sieger des Architektenwettbewerbes für die umfassende Neubauplanung und Modernisierung einiger Bestandsbauten bekannt gegeben. Geplant ist die Fertigstellung 2038, der Freistaat Bayern wird dafür 500 Mio. Euro bereitstellen. Über ein Jahrzehnt Forschung auf einer Großbaustelle wird bei allen Beteiligten Spuren hinterlassen.
Prof. Dr. Andreas Pahl ist neuer Chief Executive Officer der Simris Biologics GmbH in Berlin. Der ehemalige Forschungsvorstand und CEO der Heidelberg Pharma AG trat seine neue Position Mitte Juli an.
Boehringer Ingelheim hat seinen Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2026 um 16,2% auf 15,8 Mrd. Euro gesteigert. Wachstumstreiber waren vor allem das Diabetes-, Herz- und Nierenmedikament JARDIANCE® sowie die Markteinführung neuer Präparate in den USA.
Entdecken Sie eines der innovativsten Life-Science-Ökosysteme Europas
Am 3. Februar 2027 kehrt die life – the biomedical convention ins Heidelberg Congress Center zurück. Rund 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Unternehmerinnen und Unternehmer, Investorinnen und Investoren sowie Führungskräfte aus Deutschland und den Nachbarländern kommen zusammen, um die Zukunft der Biomedizin zu gestalten.
Veranstaltet vom bioRN Life Science Cluster eröffnet die Konferenz einen einzigartigen Zugang zu einem der leistungsstärksten Life-Science-Ökosysteme Europas. Die Metropolregion Rhein-Neckar vereint exzellente Forschungseinrichtungen, weltweit führende Pharmaunternehmen, innovative mittelständische Unternehmen und eine dynamisch wachsende Start-up-Szene. Hier treffen wissenschaftliche Spitzenforschung und Unternehmertum aufeinander – und aus Ideen entstehen Innovationen mit echtem Nutzen für Patientinnen und Patienten.
Das wissenschaftliche Programm gliedert sich in zwei sich ergänzende Themenfelder. Der Track „Biomedical Innovations“ präsentiert wegweisende Forschungsergebnisse, neue Technologien und erfolgreiche Beispiele für den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Anwendung. Der zweite Track „AI in Health“ zeigt, wie Künstliche Intelligenz die biomedizinische Forschung und Gesundheitsversorgung grundlegend verändert – von KI-gestützter Wirkstoffentwicklung und Computational Biology über digitale Pathologie bis hin zu Präzisionsmedizin und datengetriebener Diagnostik. Darüber hinaus stehen zentrale Fragen zu Regulierung, Datenintegration sowie den veränderten Rollen von Forschung, Medizin und Industrie im Zeitalter der KI im Mittelpunkt.
Mehr als 30 Aussteller präsentieren neueste Technologien, Dienstleistungen und Innovationen. Die begleitende Ausstellung bildet den zentralen Treffpunkt der Veranstaltung und bietet ideale Voraussetzungen für den fachlichen Austausch. Ergänzt wird das Programm durch kompakte Lunch Talks, die in der Mittagspause spannende Impulse zu aktuellen Entwicklungen, Entrepreneurship und Innovation vermitteln.
Ein besonderes Highlight ist die Young Scientists Pitch Competition. Hier präsentieren herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ihre innovativen Ideen vor einer hochkarätig besetzten Jury sowie einem Publikum aus Wissenschaft, Industrie und Investoren. Der Wettbewerb schafft Sichtbarkeit für die nächste Generation biomedizinischer Innovatorinnen und Innovatoren und fördert den Austausch zwischen Forschung und Anwendung.
Was die life besonders macht, ist ihre außergewöhnliche Netzwerkatmosphäre. Vertreterinnen und Vertreter von rund 200 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen nutzen die Veranstaltung, um neue Kontakte zu knüpfen, Kooperationen anzubahnen und bestehende Netzwerke auszubauen. Kaum eine andere Veranstaltung bietet so viele Möglichkeiten für hochwertige Begegnungen an nur einem Tag.
Ein Tag. Ein Ökosystem. Unzählige neue Verbindungen.
Ob Sie wissenschaftliche Impulse suchen, strategische Partnerschaften aufbauen, Investitionsmöglichkeiten entdecken oder eines der innovativsten Life-Science-Ökosysteme Europas kennenlernen möchten – die life – the biomedical convention 2027 ist der ideale Ort dafür. Seien Sie dabei und gestalten Sie gemeinsam mit führenden Köpfen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Medizin die Zukunft der Biomedizin.
Eine aktuelle Publikation deutet darauf hin, dass Immunrezeptoren nicht nur Krankheitserreger erkennen, sondern auch aktiv an Reparatur- und Heilungsprozessen beteiligt sein können. Die Erkenntnisse der österreichischen Wissenschaftler könnten zu neuen Therapien bei Knochendefekten beitragen.

Schülke + Mayr GmbH
Johannes Müller/MPG
Simris Group AB
Boehringer Ingelheim
bioRN Life Science Cluster
Daria - stock.adobe.com